Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Hier kommt speziell alles über den Gleisbaustein 2024 (Gleichstrom) hinein

Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon 2TE10 » Sonntag, 01. Januar 2012, 19:26:02

Guten Tag
Zur Zeit stelle ich meine Blockstrecken von HEKI 9156 auf DIGIMOBA 2024 um. Heute Nachmittag habe ich den ersten Block an einen 2024 angeschlossen.
Uf = Anschluss der Fahrspannung von 12 V
1 = Licht
0 = gemeinsame Masse
St = Anschluss von Abschnitt 3 (Stop)
Br = Anschluss von Abschnitt 2 (Bremsbereich)
Fa = Anschluss des Fahrbereichs

/BlFr, RmSt, RmBr, RmFa, Rm, Rt habe ich noch nicht angeschlossen. Mittlerweile sieht das in Kombinaktion mit alten HEKI-Modulen so aus:

Bild

Da an /BlFr keine Masse anliegt, sollte die Testlok im Br abbremsen und spätestens bei St zum Stehen kommen.

• Den Jumper habe ich entfernt, weil Fa aus HEKI Zeiten noch sehr lang ist und Br sowie St viel kürzer sind als Fa. Kann ich nicht ändern wegen der Zugänglichkeit.
• Deshalb habe ich die Drehpoti auf F gestellt, damit die Züge sicher zum Stehen kommen. (Ich kann später dann immer noch verfeinern)
• Zum Test habe ich eine Lok losgeschickt. Sobald sie auf Fa einfährt, fällt die Spannung von 12 V auf 6,2 V zusammen.
• Wenn ich Fa/Br/St direkt einspeise, also nicht über das 2024, dann bleibt die Spannung stabil bei 12 V und die Lok fährt normal schnell durch.

Das Zusammenfallen der Spannung steht somit in einem Zusammenhang mit dem Gleisbaustein 2024. Die Lauer-Stromversorgung ist sehr stark ausgelegt, damit kann der Spannungszusammenfall nicht erklärt werden. Hat mir jemand einen Tipp, was hier schief läuft......?
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon Digimoba » Sonntag, 01. Januar 2012, 19:47:23

Hallo,
dazu habe ich einige Fragen, um den Fehler besser eingrenzen und orten zu können.
1) Funktionieren die auf den Platinen verbauten Belegtmeldeanzeigen korrekt?
2)Was passiert, wenn am Steuereingang BlFr Massepotenzial an liegt? Der Zug / Lok müsste ungebremst durchfahren
3)Tritt der Fehler auch auf, wenn ein anderes GBS2024 Modul angesteckt wird?
4) Besteht die Möglichkeit, das Modul an anderer Stelle, welche bereits mit 2024 funktioniert, versuchsweise anzustecken und zu testen? (Kann auch anstelle eines 2023 angesteckt werden. Es fehlt hier lediglich der letzte Anschluss für das Blocksignal)

MFG
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon 2TE10 » Samstag, 28. Januar 2012, 16:46:50

So, mittlerweile bin ich wieder einen Schritt weiter. Zu den Fragen:
- Die Gleisbelegtanzeigen funktionieren korrekt.
- Bei Masse an BlFR fährt die Lok ungebremst durch, was korrekt ist.
- Der Fehler konnte behoben werden (musste die Module zur Modifizierung an Digimoba senden, wurde schnell und kulant erledigt).
- Für Testzwecke habe ich mir ein Testoval mit drei Blöcken gebaut. Funktioniert einwandfrei.

Jetzt habe ich einfach noch das Problem mit den aus HEKI-Zeiten stammenden Abschnitten innerhalb der Blöcke: Langer Fahrbereich (6 - 8 Meter), kurzer Bremsbereich (60 - 80 cm) und sehr kurzer Haltebereich (20 - 30 cm). Beim Durchlesen der Anleitung der 2024-er Module habe ich noch etwas gelesen, das ich bisher nicht beachtet habe. Würde das Entfernen des Jumpers meinen bestehenden Gleislängen entgegenkommen? Was passiert eigentlich, wenn die Jumper entfernt werden. Zum Test noch zwei Bilder:

BildBild
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon Digimoba » Samstag, 28. Januar 2012, 20:51:51

Hallo,
den Jumper betreffend muss ich etwas weiter ausholen.
Der erste Abschnitt "Fahren" dient ja der Zeitmessung, wie lange ein Zug zum Durchfahren benötigt (bis er den zweiten Abschnitt "Bremsen" erreicht). Aus dieser ermittelten Zeit wird im Prozessor des 2024 eine Abbremskurve ermittelt.
--So können zum Einen schnellere Züge stärker und weniger schnelle langsamer abgebremst werden.
--Zum Zweiten wird davon abhängig auch eine Mindestgeschwindigkeit ermittelt, mit der der Zug bis zum Beginn des dritten Abschnitts langsam weiterfährt.
So soll der möglichst punktgenaue Halt möglichst aller verschieden Fahrzeuge erreicht werden.
Nun kann man jedoch die Länge des Fahrabschnittes nicht explizit in einer bestimmten Länge ausdrücken. Es kommt dabei eben auf die meist bereits vorhandene Gleistrennungen, wie in Ihrem Fall, an. Oftmals sind Modellbahner aber in Platznot und so kommt es eben vor, dass sie ihre Blöcke nicht so komfortabel lang gestalten können. Und hier kommt der Jumper ins Spiel. Er soll es schlicht ermöglichen, den Abschnitt "Fahren" kürzer machen zu können. Wird er gezogen, so läuft die "interne Stoppuhr" doppelt so schnell ab. Die Zeitmessung wird also verdoppelt. So kann der Fahrabschnitt also etwa halb so lang sein als üblich und es werden trotzdem die normalen Messwerte erreicht. Deshalb ist in Ihrem Fall der gezogene Jumper eigentlich kontraproduktiv. Sie haben komfortabel lange Abschnitte in Ihrem Block (vom Halteabschnitt mal abgesehen). Da aber die Trennstellen schon vorhanden sind, kann und sollte man hier nicht allzu viel verändern. Um eines jedoch werden Sie unter Umständen nicht herumkommen: Den Abschnitt "Halt" müssten Sie unbedingt verlängern. Nun können Sie aber kein Gleis zusätzlich "einfügen". Daher müssen Sie es woanders wegnehmen. Ich empfehle, sofern es sich um hintereinander liegende Blöcke handelt, jeweils vom folgenden Abschnitt "Fahren" ein gutes Stück (bei Ihren Maßen gut ein bis zwei Meter) dem vorherigen Abschnitt "Halt" zuzuschlagen. Unter Umständen müssen Sie nicht einmal neue Kabel ziehen. Die Trennstelle am Ende des ersten Blocks, also nach "Halt" zum nächsten Block, Abschnitt Fahren einfach (z.B. durch löten) verbinden und nach den ein bis zwei Metern eine neue Trennstelle setzen. Das funktioniert natürlich nur, wenn nicht gerade in diesem Teil die Einspeisung für den Abschnitt "Fahren" liegt. Diese Einspeisung muss selbstverständlich dann erst nach der neuen Trennung liegen.
So würden Sie drei Fliegen mit einer Klappe schlagen:
-- Der Halt- Abschnitt ist jetzt lang genug, dass keine Lok mehr durchrutschen kann
--Anfahrende Züge machen nicht mehr diesen Bocksprung, wenn sie bereits nach wenigen Zentimetern den nächsten Block erreichen, in welchem ja die volle Fahrspannung anliegt.
--Der Fahrabschnitt ist nicht mehr so lang und die oben angesprochene Regelung des 2024 kommt besser zur Geltung.

Gerade die Kombi bei Ihnen; Langer Fahr (Mess) Abschnitt, relativ kurzer Bremsabschnitt und noch kürzerer Halteabschnitt ist etwas problematisch. Der 2024 misst praktisch einen sehr langsamen Zug (=lange Messstrecke), bremst diesen also im Bremsabschnitt fast nicht oder nur unmerklich ab, die Mindestgeschwindigkeit liegt auch relativ hoch. Hinzu kommt noch die verhältnismäßige kurze Strecke des Bremsabschnitts. So ist der Zug also noch relativ schnell, wenn er den Haltabschnitt erreicht. Er wird hier aber (durch sofortiges Abschalten der Fahrspannung) zwar zum Soforthalt gebracht, doch sieht es eben nicht schön aus und unter Umständen rutscht eine gut laufende Lok mit eingebauter Schwungmasse und Stromabnehmern auf der ersten Achse soweit durch, dass sie eben schon den nächsten Block erreicht, der ja unter voller Fahrspannnung stehen kann.
Für neu zu bauende Gleisanlagen empfehle ich als Einteilung der drei Abschnitte in etwa die Drittelung, also alle drei Abschnitte etwa gleich lang. So kommen die im Prozessor vorgegebenen Werte am besten zur Wirkung.
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon 2TE10 » Sonntag, 29. Januar 2012, 11:45:26

Hallo zusammen! Herzlichen Dank zu der ausführlichen Beschreibung der Jumper-Funktion. Ich werde den Kommentar ausdrucken und unter "Wichtiges know-how" ablegen. Gestern Abend habe ich die Blockabschnitte korrigiert. Den Stoppabschnitt Block 1 habe ich zu Lasten des Fahrabschnitts Block 2 verlängert. Dass der Fahrabschnitt in Block 2 nun kürzer ist, stört mich nicht. Meine Schnellzüge mit 8 Schnellzugwagen (1:87) und zwei Loks haben immer noch problemlos in den Blöcken Platz. Dass ein Zug mal ein wenig stärker abbremst, stört ebenfalls insofern nicht, weil ja mein ganzes Blocksystem im "Untergrund" verläuft. Ich habe also alle 5 Blöcke umgebaut und mit etwa 20 verschiedenen Loks getestet. Jetzt funktioniert die Steuerung absolut perfekt.

Zum Spass habe ich dann auch noch die von Möller umgebauten Loks mit Fliekraftkupplung fahren lassen (die Firma Möller gibt es mittlerweile nicht mehr). Die V 200 hat z.B. talwärts einen Auslauf von ca. 4 Metern. Da gibt es natürlich kein Steuerungssystem auf dem Markt, welches diese Dynamik handhaben kann. Höchstens Polumkehr und volle Spannung so quasi als Schubumkehr wie bei Airbus......... War ja nur ein Spass!

Also: Sie Steuerung mit den 2024-er Modulen funktioniert jetzt super! Als nächsten Schritt werde ich die Gleisbesetztanzeigen anschliessen und die von den alten HEKI 9156 verwendeten Masseverbindungen zum Gleisbildstellpult wieder mit den BlFR Pins verbinden. Ich muss hier ein bisschen manuell steuern, weil unterwegs noch ein fünfgleisiger Schattenbahnhof liegt.

Dazu noch eine Frage: Kann man die drei Ausgänge RmFa / RmBr / RmSt mit Drahtbrücken eigentlich zusammenschliessen und mit einem Draht zum Gleisbildstellwerk führen? Im Gleisbild habe ich nur eine "gesammelte" Anzeige der Blöcke: Entweder "Block frei" oder "Block belegt".

Gruss und schönen Sonntag
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon Digimoba » Montag, 30. Januar 2012, 13:27:09

Hallo,
es ist möglich, diese drei Einzelausgänge zusammen zu schließen. Sobald irgend einer der drei Abschnitte "Belegt" meldet, ist dann 1-Potenzial vorhanden. Allerdings muss unbedingt darauf geachtet werden, dass diese Ausgänge nicht überlastet werden. Es sollte nicht mehr als etwa 300mA Strom fließen. Diese Ausgänge sind nicht kurzschlusssicher. LED's können problemlos angeschlossen werden. Vorwiderstand nicht vergessen! Sollen es mehrere werden, dann ist es ideal, die klassische Reihenschaltung zu verwenden (leider mit Heki- Modulen schwer bis gar nicht möglich). Man könnte in einer Reihe bis zu 7 LED + 1 Vorwiderstand (hier etwa 390 Ohm) anschließen. Solch eine Kette verbraucht ebensoviel (oder wenig, ca 10-15mA) wie eine LED mit größerem Widerstand.
Wenn man allerdings eh das System Trackswitch nutzt, dann kann man diese drei (oder auch zusammen einen) Rückmeldeausgang mit einem Eingang eines Rückmeldemoduls 1151 oder 1051 verbinden und das Belegtmeldesignal via Zentrale- Anzeigemodule 1140 und entsprechender Programmierung im Gleisbild anzeigen lassen. Als "Nebeneffekt" kann man mit solchen Rückmeldesignalen die verschiedensten Automatikfunktionen einrichten. Hierbei ist dann auch die Belastung der Ausgänge der Belegtmelder unkritisch (die Eingänge der Rückmeldemodule sind Optokoppler, also auch LED'S)
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon 2TE10 » Dienstag, 07. Februar 2012, 14:02:01

Hallo zusammen!

Ich habe noch eine Elektronikfrage: Die mit den Gleisbausteinen 2024 gesteuerten Bereiche sind nicht einsehbar. Die zweigleisige Strecke verschwindet in einem Tunnel, führt durch einen Schattenbahnhof und kommt an der gleichen Stelle wieder aus dem Berg hinaus. Deshalb habe ich diesen Bereich über eine nicht regelbare LAUER-Stromversorgung mit konstant 12V angeschlossen. Ich habe jetzt aber das Problem, dass die Züge aus dem Hauptbahnhof langsam durch das Tunnelportal fahren und dann sprunghaft beschleunigen. Gibt es eine Möglichkeit, an der Klemme des 2024 "Fahrbereich" einen Widerstand anzuschliessen oder sonst auf irgend eine Weise ca. 3 - 4 Volt zu vernichten. Dann hätte ich 8 - 9 Volt Fahrspannung und die Züge würden schön langsam in den Tunnel einfahren. Mit dem Widerstand erzeuge ich einfach Wärme und ich weiss nicht, ob das so eine gute Idee ist........ Gibt es eine elektronische Lösung um in einem Leiter die Spannung zu reduzieren?

Herzliche Grüsse
2TE10
 
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon Digimoba » Sonntag, 12. Februar 2012, 16:17:20

Hallo,
die günstigste Lösung ist, Dioden zu verwenden. Widerstände sind denkbar ungeeignet. Sie verschlechtern das Drehmoment der Motore, je mehr Strom dieser benötigt, gleichzeitig sinkt die Fahrspannung - also kontraproduktiv. Mal von der erzeugten Wärme abgesehen.
Dioden hingegen haben in Durchflussrichtung einen konstanten Spannungsabfall von etwa 0,7Volt, unabhängig von der Stromstärke und sind hier besser geeignet. Um also 3-4 Volt zu reduzieren, kann man z.B. 5 Dioden in Reihe in Durchlassrichtung (immer Anode an +, Katode ist immer mit einem Ring gekennzeichnet) schalten. Da Masse = Minuspol ist, werden die Dioden in der + Zuleitung eingeschleift. Immer Anode- Katode, Anode-Katode usw. anschließen. Bei 5 Dioden fallen somit etwa 3,5Volt über die Dioden ab! Als Typen empfehle ich mindestens 1A- Typen(1N400x), besser 3A(1N540x). Diese sollten in jedem gut sortierten Elektronikhandel erhältlich sein.
Gerne kann ich auch auf Anfrage entsprechende Dioden zur Verfügung stellen.
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon 2TE10 » Dienstag, 20. November 2012, 07:20:32

Hallo DIGIMOBA! Auf der linken Seite meiner Anlage fahre ich durch 5 Blöcke, die seit dem Frühjahr 2012 mit 2024-er Bausteinen gesteuert werden. Bei Block 5 ist /BlFr über das Gleisbildstellwerk mit einem Taster verbunden, der bei kurzem Drücken einen Masseimpuls abgibt. Dadurch fährt der Zug los. Funktioniert bestens!
Ich habe mir 10 weitere 2024-er beschafft und diese an Stelle der 2023-er Module auf der rechten Seite der Anlage eingebaut. In diesem neuen Blockbereich fahre ich hintereinander durch 8 Blöcke. Gleiche Situation: Block 8 ist mit einem Taster verbunden, der /BlFr mit Masse verbindet. Der Zug sollte abfahren........ es passiert aber nichts. Auch wenn ich mehrere Male den Taster drücke.
Ich habe festgestellt, dass wenn ich ca. 6 - 10 Sekunden später nochmals den Taster drücke, dass der Zug dann meistens anfährt. Wenn ich permanent Masse an /BlFr anlege, dann fährt der Zug immer los.
Bei den 2023-er Modulen und den älteren 2024-er Modulen genügte ein Masseimpuls. Das habe ich auch so eingerichtet und des funktionierte einwandfrei. Bei den neuen 2024-er Modulen brauche ich aber eine permanente Masseverbindung, damit der Zug losfährt. Was hat sich da geändert? Gibt es einen Trick, um wieder mit einem Masseimpuls losfahren zu können?
(Das Problem bei Dauermasse: Wenn ich den Taster durch einen Schalter ersetze, und vergesse, den Schalter wieder auf Null umzulegen, fahren die Züge einfach durch und erzeugen Unfälle.......)
2TE10
 
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Re: Anschluss und Betrieb der Gleisbausteine 2024

Beitragvon Digimoba » Dienstag, 20. November 2012, 17:11:42

Hallo Beat,
die Software überwacht den Eingang /BlFr. Sobald dieser Massesignal erhält, wird nach einer 6- Sekundenverzögerung der Anfahrvorgang eingeleitet, wenn der Zug im Halteabschnitt zuvor zum Stehen gekommen ist. War der Zug zu diesem Zeitpunkt noch im Bremsabschnitt (fahrend oder stehend), dann wird sofort angefahren. Das Massesignal sollte eigentlich dauerhaft anliegen, dass es auch mit kurzem Masseimpuls funktionierte, war so eigentlich nicht vorgesehen. Aber aus ihrer Sicht natürlich wünschenswert, weil die Bedienung dadurch einfacher. Ich denke, es spricht nichts dagegen, dass die Software explizit dahingehend geändert werden kann, dass ein kurzer Impuls (evtl 0,5 Sekunden lang als Minimum) als Auslöser reicht.
Momentan ist es so, dass nach einem Masseimpuls diese 6 Sekunden ablaufen, liegt dann noch Masse an, startet der Baustein, liegt sie jedoch nicht mehr an, dann war ein "Fehlimpuls" anzunehmen und der Start wird verhindert. Hier war der Gedanke an die Sicherheit federführend. Also hilft hier momentan eigentlich nur der Tastendruck, bis der Zug dann auch losfährt, also mindestens 6 Sekunden. Alternativ könnte man eine monostabile Kippschaltung einsetzen, was aber einen unnötigen Hardwareaufwand bedeuted.
Wenn diese Lösung so nicht befriedigt, kann ich einen Umtausch anbieten gegen einen Baustein mit der dann geänderten Software. (Es betrifft ja nur den letzten der Block- Kette).
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